
Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es sein kann,
daß Ihre Zähne mit den Jahren wie vergilbt wirken. Sie trifft keine
Schuld. Auch Menschen mit gesunden Zähnen, die in ihrer Jugend strahlend
weiß waren, klagen über dieses Phänomen, das zu den ganz normalen
Verschleißerscheinungen gehört. Die »stains
of age« bilden sich durch den Konsum von Nahrungsmitteln, Kaffee
und Tabak. Hier schafft das Bleichen Abhilfe: Mit einer sehr einfachen und
schmerzlosen Behandlung wird in wenigen Wochen der entstandene »Grauschleier«
wieder gelüftet. Allerdings ist eine Aufhellung der Zähne oft nur
um etwa zwei Stufen auf der offiziellen Vita-Farbskala möglich. Wenn
Sie zusammen mit Ihrem Zahnarzt realistische Ziele beim Bleichen ansteuern,
werden Sie hinterher nicht enttäuscht sein.
Das Bleichen nätürlicher
Zähne
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Eine der beliebtesten und bewährtesten Maßnahmen ästhetischer Zahnmedizin ist anerkanntermaßen das Bleichen verfärbter, vergilbter Zähne. Bereits im Altertum versuchten die Menschen mit zum Teil phantasievollen Mitteln, ihre Zähne strahlend weiß zu erhalten. Dabei lagen die Alten Römer übrigens gar nicht so verkehrt: Der bei ihnen zum Bleichen verwendete Harnstoff ist ein natürlicher Bestandteil des heute verwendeten Carbamidperoxids. Dr. Munro, ein amerikanischer Parodontologe, entdeckte 1968, daß nach Zahnfleischbehandlungen mit diesem Antiseptikum als Nebeneffekt die Zähne seiner Patienten oft sehr viel weißer erschienen.
Der eigentliche Weißmacher dabei ist aktiver Sauerstoff, der bei der chemischen Reaktion der Bestandteile (u.a.Wasserstoff) frei wird. Wissenschaftliche Untersuchungen führten 1989 zur ersten kommerziellen Nutzung von 10%igem Carbamidperoxid. Es gilt inzwischen als zuverlässigstes Bleichmittel für das Bleichen zu Hause und wird in höherer Konzentration auch zum Bleichen in der Zahnarztpraxis verwendet. Vorteil des Carbamidperoxids: Es zeigen sich nach der Behandlung keine Veränderungen am Zahnschmelz. Das Mittel ist ungiftig und führt nach bisherigen Erkenntnissen zu keinerlei Schäden an Zahn oder Zahnfleisch.

